Bisherige Projekte

Szenenwechsel 2018 - Symphonie fantastique im KKL

Das Sinfoniekonzert präsentierte drei Werke von französischen «Erneuerern». Revolutionär ist die «Symphonie fantastique» von Hector Berlioz: Sie schlug 1830 aufgrund ihrer ungewohnten Instrumentationstechniken wie eine Bombe im europäischen Musikleben ein. Kühn (für die damalige Zeit) sind auch die fünf Sätze, welche ein wild-romantisches Bild zeichnen.

  • Maurice Ravel (1875 – 1937), Introduction et Allegro für Harfe, Klarinette, Flöte und Streichquartett
  • Francis Poulenc (1899 - 1963), Konzert für Klavier und Orchester cis-Moll FP 146
  • Hector Berlioz (1803 – 1869), «Symphonie fantastique» op. 14 H 48

Junge Philharmonie Zentralschweiz 

Luzerner Sinfonieorchester

Florian Hoelscher, Klavier

Jacek Kaspszyk, Leitung

Frühlicht - Junge Zürcher Harmoniker

Dass Mozart bereits in den Kindesjahren Meisterwerke komponierte, ist bekannt. Wer aber kennt den jungen, polnischen Komponisten Karłowicz und wer weiss, dass Chopin sein berührendes und monumentales erstes Klavierkonzert mit nur 20 Jahren schrieb? 

Aus fast drei Jahrhunderten spielen die Jungen Zürcher Harmoniker Werke von jungen Komponisten, die mit ihren Begabungen alle Normen sprengten. Die Ausgereiftheit der Kompositionen und die Vielfalt an verarbeiteten Emotionen faszinieren und berühren uns bis heute. Umso mehr, wenn diese Musik von eben-so jungen, begabten Künstlern gespielt wird.

Interpretiert wird das Programm „Frühlicht“ durch den ausgezeichneten Zürcher Pianisten Rafael Rütti und den Jungen Zürcher Harmonikern unter der Leitung von Jonas Bürgin. Dieses innovative Streichorchester besteht aus auserwählten Nachwuchsmusikern und gehört zu den erfolgreichsten, jungen Formationen.

 

 

Mitwirkende:

Jonas Bürgin (Leitung)

Hani Song, Nora Peterhans, Tobias Staub, Anna Stäuble, Gioia Steiner, Alexandra Bissig, Janina Fink, Fiona Meeks, (Violinen), Gregor Bugar, Laila Frej, Marc Mariscotti, Coen Strouken (Viola),  Deborah Di Marco, Eliza Khanafina, Aleksander Mhykailov (Violoncello) und Timofey Matveev (Kontrabass).

Charlie Chaplin live

Die Konzerttournee zum 100-Jahre Jubiläum von Pro Senectute erfreute Augen und Ohren: Unter der Leitung des bekannten Dirigenten Ludwig Wicki spielte das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester live zum Filmklassiker «Modern Times».

Idyll?

Die Jungen Zürcher Harmoniker unter der Leitung von Jonas Bürgin gehören zu den interessantesten und führendsten klassischen Kammerorchestern.

Das Sommerprogramm 2017 der JuZüHa drehte sich um drei Aspekte des Idylls. In der Mitte stand das Frühwerk von Janáček mit dem gleichnamigen Titel „Idyll“. Die sieben Sätze dieses Werkes sind grösstenteils geprägt von einer Leichtigkeit und Zufriedenheit eines jungen Komponisten, welcher gemeinsam mit seinem Freund Antonin Dvořák lange Wanderungen in der böhmischen Landschaft unternahm. 

Eingeleitet wurde das Programm Idyll? durch das Prélude zum Oratorium „Die Sintflut“ von Saint-Saëns. Aus einer mythologischen Sichtweise verkündet die grosse Flut das Ende eines idyllischen, aber frevlerischen Seins und bedeutet gleichzeitig die Chance für eine neue Suche nach dem Idyll. Griegs einziges vollendetes Streichquartett in g-Moll verkörpert genau jene emotionale Suche eines häufig depressiven Komponisten nach seiner eigenen Zufriedenheit und nach einer neuen Erscheinungsform der alten Quartettgattung.

 

Mitwirkende:

Jonas Bürgin (Leitung)

Hani Song, Nora Peterhans, Aleksandar Ivanov, Eleonora Oswald, Gioia Steiner, Janina Fink, Chiara Brechbühl, Yiwen Luo (Violinen), Samuel Mittag, Salome Brang, Marc Mariscotti, Oona Wirth (Viola), Tatjana Kobza, Teodora Atanasova, Lea Schadde (Violoncello) und Fiona Cairns (Kontrabass).

Bachelorprojekt "Bastien und Bastienne"

Da Gabriela Glaus, Timothy Löw und Tobias Wurmehl sich ihren lang ersehnten Wunsch erfüllen wollten, Mozarts Singspiel "Bastien und Bastienne" einmal aufzuführen, ergab sich mit dem Bachelorprojekt eine optimale Gelegenheit dafür, dieses zusammen mit Bachs "Kaffeekantate" auf die Bühne zu bringen. Das Projekt wurde insgesamt vier Mal zur Aufführung gebracht und erhielt viel positives Feedback. Studenten und auswärtige bildeten das Orchester unter der Leitung von Raphael Ilg. Die Regie wurde vom britischen Pianisten und Dirigenten Andrew Dunscombe geführt, der zurzeit an der Hochschule in Luzern doziert.

Mitwirkende:

Sänger: Gabriela Glaus, Timothy Löw, Tobias Wurmehl

Regie: Andrew Dunscombe

Musikalische Leitung: Raphael Ilg

Orchester: Janina Fink, Anna Stäuble, Rebecca Würth, Lilia Zumsteg (Violine), Ursula Sauter, Sandra Waldmann (Bratsche), Christina Schmidt (Violoncello), Fabienne Rosset, Anja Ebenhoch (Oboe), Mourad Khediri, Maxime Paschoud (Flöte), Maurin Jenni, Annina Raffaela Schnyder (Horn), Michelle Kissóczy (Cembalo)

Ahmed Pyshtiyev führte am 19. Dezember 2016 turkmenische Kompositionen von Weli Muhadow und Nury Halmammedow für Streichorchester auf. Zusammen mit Studenten der Hochschule Luzern erfüllte er sich seinen lang ersehnten Wunsch, Musik aus seinem Heimatland Turkmenistan in der Schweiz zu präsentieren. Die Kompositionen stammen aus einer Sammlung grosser Werke (Sinfonien, Opern, Ballette, usw.), die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Typisch für die turkmenische Musik sind variable Rhythmen und orientalisch klingende Melodien und Harmonien. Eigenheiten der Melodiebildung basieren auf bis in die vorislamische Zeit zurückreichende iranische Traditionen, die sich mit den Gesangstechniken der vom 10.-13. Jahrhundert eingewanderten Turkvölker vermischt haben.

Mitwirkende: Ahmed Pyshtiyev, Lovisa Ehrenkrona, Janina Fink, Mathilde Schucany, Yacin El Bay, Martha Mitu, Rahel Castelberg, Anna Zaubzer (Violine), Mátyás Mézes, Daniel Rumler, Suleyman Pyshtiyev (Viola), Matous Mikolásek, Olivér Mohácsi (Violoncello), Marina Vasilyeva (Klavier)

SJSO Herbsttournée 2016

Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester ist ein Orchester der besonderen Art: Aus allen vier Landesteilen der Schweiz kommen bis zu hundert  junge Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zusammen und führen unter der Leitung des international bekannten Dirigenten Kai Bumann anspruchsvolle Werke aus allen Epochen der klassischen Musik auf.

Im Herbst 2016 wurden folgende Werke zur Aufführung gebracht:

L. Janácek - Das schlaue Füchslein (Suite)

B. Martinu - Konzert für Oboe und kleines Orcheser

A. Dvorák - Sinfonie Nr. "Aus der Neuen Welt"

Soirée du Tango

Das Bachelorprojekt fand am 01. Oktober 2016 in der Maihofkirche statt und war ein voller Erfolg. Zahlreiche Zuschauer fanden sich im Saal ein, Tänzer tanzten zur argentinischen Musik und die Musiker genossen die Melodien, die aus den Federn berühmter Komponisten stammen. Ein argentinisches Programm, welches von Janina Fink zusammengestellt wurde.

Mitwirkende:

Joanne Baratta - Akkordeon

Jonathan Salvi - Marimbaphon

Mirjam Wagner - Klavier

Olivér Mohácsi - Violoncello

Janina Fink - Violine

Corinna Canzian - Masterrezital

 Corinna Canzian wurde im November 1987 in Conegliano geboren. Sie studierte am Konservatorium "G. Tartini" bei Giancarlo Nadai und an der Hochschule für Musik in Pinerolo mit Dora Schwarzberg und Adrian Pinzaru. Sie schloss den Master of Arts in Music in Solo Performance in Luzern bei Carmignola und Sebastian Hamann ab. 

Ihr Debut hatte sie kürzlich im KKL Luzern als Solistin, wo sie Lutoslawskis Dialog für Violine und Orchester aufführte. Im Sommer führte sie ihr Masterrezital im Konservatorium Dreilinden Luzern auf, wo ich zusammen mit Masterstudenten die vier Jahreszeiten von Vivaldi aufführte.

Le Quattro Stagioni for Solo Violin and b.c., op. 8

Antonio Vivaldi (1678 - 1741)

Corinna Canzian, Solo Violin

Bettina Seeliger, Cembalo

John Martling, Thoerb

Sonya Suldina, Concertmaster

Robin De Stefani, Violin

Janina Fink, Violin

Isabel Bond, Viola

 

Matouš Mikolášek, Cello

HighLights ZJSO

Mit «HighLights» bot das Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester (ZJSO) unter der Leitung von Joseph Sieber allen Zuschauern ein farbenfrohes Konzertprogramm für die vorösterliche Zeit. Herz und Höhepunkt des Konzerts bildet die Orgelsinfonie von Camille Saint-Saëns, in welcher die weltbekannte und einzigartige Orgel der Hofkirche Luzern speziell zur Geltung kommt. Zur stimmungsvollen Ergänzung tragen verschiedene kleine Meisterwerke bei. Zusammen mit der Beleuchtung eines eindrücklichen Kirchenraumes schaffen sie das vielversprechende Programm von «HighLights».

"Von Debussy bis Andreae"

Im Rahmen des Bachelorprojekts von Isabelle Gschwend, Studentin an der Hochschule Musik - Luzern, wurden folgende Werke aufgeführt:

- Andreae, Quartett für Flöte und Streichtrio Op. 43

- Villa-Lobos, Bachianas brasileiras Nr.4

- Strawinsky, Suite Nr 1 für Kammerorchester

- Schönberg / Debussy, PRélude à l'après-midi d'un faune

Leitung: Isabelle Gschwend

Bartók

Seit Jahrhunderten verlassen Musikerinnen und Musiker zeitweise oder für das ganze Leben ihre Heimat. Gezwungen durch Politik und Krieg oder freiwillig, vielleicht aus Liebe. Aber manchmal bleiben sie zeitlebens dort, wo sie geboren sind und begeben sich ins "innere Exil". Das Festival "Szenenwechsel" der Hochschule Luzern präsentierte vom 24. bis 29. Januar 2016 Musik, die in solchen Zusammenhängen entstanden ist. Sie ist geprägt von Heimatgefühlen, aber auch von neuen musikalischen Einflüssen, von Tradition und vom Bruch mit der Tradition, von Aufschrei und Versöhnung. Zu hören waren Volksmusik aus Südamerika, das "amerikanische" Konzert für Orchester von Béla Bartók, der österreichische "Hollywood-Komponist" Erich Wolfgang Korngold, Paul Hindemith, Max Reger, Robert Schumann, und viele andere. Das Konzert fand am 27.1.2016 im Konzertsaal des KKL Luzern.

Leitung: Steven Sloane.

Kaffee Kantate

Am 16. und 17. Januar 2016 wurde die "Kaffee-Kantate" BWV 211 (Johann Sebastian Bach) an der Hochschule Luzern aufgeführt. Bachelorstudenten haben sich die Aufgabe gestellt, sich ein Semester lang mit dem Barock zu beschäftigen. Dank der Betreuung durch Bettina Seeliger und Brian Dean konnten wir eine witzige, halbszenische Aufführung des Werks auf die Beine stellen und haben an beiden Orten (kostbar Luzern und Saal Dreilinden) einem zahlreichen Publikum erfolgreich zeigen können, was wir während dem Semester erarbeitet haben. Leitung: Fabian Schneider

Strawinsky

Über 90 Studentinnen und Studenten der Jungen Philharmonie Zentralschweiz der Hochschule Luzern und des Sinfonieorchesters der Hochschule für Musik FHNW Basel standen am Montag, 19. Oktober im KKL Luzern gemeinsam auf der Bühne. Unter der Leitung des russischen Dirigenten Dmitri Sitkovetsky spielten sie Werke aus Igor Strawinskys (1882-1971) «Petruschka», einem der drei legendären Ballette, mit denen der Komponist innerhalb weniger Jahre weltberühmt wurde. Ergänzt wurde das Konzertprogramm von Maurice Ravels (1875- 1937) «Valses nobles et sentimentales», einem frei an Franz Schubert angelehnten Klavierzyklus, sowie durch das selten zu hörende «Violinkonzert Nr. 1» von Ernst Krenek (1900-1991). 

Graun, Der Tod Jesu

März 2015: Die Musikgeschichte kann manchmal grausam sein. Mehr als hundert Jahre lang, seit der Uraufführung im Jahr 1755, galt Carl Heinrich Grauns Passionskantate Der Tod Jesu als das Paradestück schlechthin für jeden Karfreitag ... bis sie von den wiederentdeckten Passionen Johann Sebastian Bachs verdrängt wurde und fast völlig in Vergessenheit geriet. Dabei hatte Graun, der als Kapellmeister am preussischen Königshof wirkte und ein enger Freund Friedrichs des Grossen war, ein Werk geschaffen, dessen empfindsame, zwischen Barock und Frühklassik angesiedelte Klangsprache die Herzen der Hörer zu rühren und ihre Seelen zu erheben vermochte – eine Musik, wie sie nicht besser zur meditativen Einkehr in der Passionszeit geeignet sein könnte.

Katharina Persicke, Sopran

Gabriela Bügler, Sopran

Nino Aurelio Gmünder, Tenor Christopher

Tonkin, Bariton

Akademiechor Luzern

Junge Philharmonie Zentralschweiz

Howard Arman, Leitung

Heile Alpenwelt

Januar 2015: Die Alpensinfonie op. 64 von Richard Strauss bildet den monumentalen Schlussstein der Gattung der sinfonischen Dichtung. Sie wurde im Februar 1915 vollendet und im selben Jahr uraufgeführt – also einerseits mitten in den Wirren des ersten Weltkriegs und andererseits einige Jahre nachdem in Wien Komponisten um Arnold Schönberg und damit den Beginn der musikalischen Moderne markiert hatten.
Aus Anlass des 70. Geburtstages wurde Thüring Bräm mit einer Komposition beauftragt, die auf die Alpensinfonie Bezug nehmen soll. Der Komponist dazu: «Wo Strauss noch an die Monumentalität seiner Alpenästhetik als Vorbild eines grossen Musikgemäldes glaubt, entsteht hier mit der Kleinform der Bagatelle ein Gegensatz zu dieser Überhöhtheit. Nicht Äusseres abbildend, sondern Inneres sichtbar machend. Und dies immer unter dem Aspekt eines schnellen Wandels der Gestalt (eben «Shapeshifting»).» 

Leitung: Israel Yinon

Sinfoniekonzert - Junge Philharmonie Zentralschweiz

Schostakowitsch komponierte sein Klavierkonzert op. 35 im Sommer 1933, wenige Wochen, nachdem er die Arbeit an seiner Oper «Lady Macbeth von Mzensk» fertig gestellt hatte und nannte dieses Werk eine «spöttische Herausforderung an den konservativ-seriösen Charakter des klassischen Konzert-Gestus».




Programm:

Dmitri Shostakowitsch - Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll op. 35

Antonín Dvořák - Streicherserenade E-Dur op. 22

Am Klavier: Maria Anikina, Ana Zaychenko

Trompete: Vincent Kessi

Junge Philharmonie Zentralschweiz

Leitung: Andreas Brenner

Poparts

POPARTS: Im Oktober 2014 präsentierte das ZJSO einmal mehr Aussergewöhnliches: Mit einem zündenden Crossover-Programm zeigte es sich von seiner expressiven Seite und liess dabei verschiedenste Gegensätze zu einem Ganzen verschmelzen. PopArts hiess sich das Projekt, mit welchem Jung und Alt Zugang zu einer Welt aus eingängiger Populärmusik und ausdrucksvoller Kunstgestaltung erhielten.

Remember My Name

August/September 2014: Remember my Name ist eine Komödie frei nach Adam Shankams Musicalverfilmung Rock of Ages. Sie porträtiert und parodiert eine junge Künstlergeneration, die alten Idealen und Idolen nachtrauert und nicht fähig ist, einen eigenständigen Gegenentwurf zur Popmusik der 90er Jahre zu entwerfen. Stattdessen verträumen die Protagonisten des Musicals ihr Leben und schwelgen in einer imaginierten Vergangenheit, die sie bloss aus den Plattenregalen ihrer Eltern kennen. Erst die Bedrohung von aussen konfrontiert die Rockfans mit der Realität des Showbusiness: Ein Wrack von einem Rockstar, eine diabolische Musikmanagerin und eine radikale Politikerin sind nötig, um Alice, Liam, Vince und co. zusammenzuschweissen, um ihnen die Höhen und Tiefen des Musikerlebens aufzuzeigen. Die rasante Komödie um Musik, Liebe und Ruhm ist also auch eine Coming-of-age-Story und nicht zuletzt eine Hommage an die Rockmusik der 70er und 80er Jahre.

Verona 3000

 Mai/Juni 2014: VERONA 3000 entstand zusammen mit den rund 30 Darstellerinnen und Darstellern mit ihren persönlichen Blickwinkeln auf das Leben in der Schweiz heute. Für die Entwicklung der Story begann mit einem Blick auf Shakespeares Teenagertragödie „Romeo und Julia“ – ein Stück, das viele Themen behandelt: Gewalt, Liebe und Sexualität, Rollenbilder von Mann und Frau, Spannungen zwischen Individuum und Gesellschaft, die Rolle der Staatsgewalt, Betäubung der Sinne bis hin zu Sterben und Selbstmord. Wir fragten uns, was sich in 500 Jahren geändert hat? Die Antwort lautet ganz klar: Sehr viel! Und so erwuchs mit VERONA 3000 eine Geschichte in der überdrehten und schrägen Welt von, welche aber von unserer nicht weit entfernt ist…

Wendewege

Der Chor der Universität Luzern feierte sein zehnjähriges Bestehen mit der Uraufführung des eigens für das Jubiläum komponierten Werks Wendewege. Mit der Komposition von Christian Krebs (Musik) und Benedikt Steiner (Texte) nahm der Unichor das Publikum mit auf eine musikalische Lebensreise. Sie führt durch verschiedene Stimmungen und Zustände wie Verliebtheit, Zweifel, Um- und Aufbruch, und wirft immer die bange und zugleich hoffnungsvolle Frage auf "und was jetzt?". Begleitet wurde der Unichor vom Campus Orchester Luzern. Einige Stücke aus Bizet's Carmen wurde ebenfalls zum Klingen gebracht.

String`s Kaleidoscope

Im März zeigte sich das ZJSO mit dem Streicher-Projekt „String`s Kaleidoscope“ für einmal von seiner ausschliesslich klassischen Seite. Begleitet von einer vielfältigen Auswahl an klassischer Streicherliteratur begaben sich die jungen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auf eine Reise durch die Welt der Streicher – dem „String`s Kaleidoscope“! Die Vielfalt der Konzertliteratur zeigte sich von der Wahl der Genres und Epochen bis zur Wahl der Komponisten und Solisten. 

DJ meets Orchestra

Im November 2013 präsentierte das ZJSO seine Jahreskonzerte 2013 in Sarnen (OW) und Reussbühl (LU). Zusammen mit dem belgischen DJ Grazz und dem jungen Cellisten Jonathan Faulhaber spielte das ZJSO unter anderem eine zeitgenösische Rekomposition vom Brahms` 4. Sinfonie (Cassol) und fesselte das Publikum mit einer Live-Visualisierung (Malinowsky) eines ungarischen Tanzes (Brahms).

Notre Dames Kinder

Februar/März 2013: Über 70 Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren arbeiten seit einem halben Jahr daran, das Musical «Notre Dames Kinder», eine freie Umsetzung von Victor Hugos Roman «Der Glöckner von Notre Dame», auf die Bühne zu bringen. Am Samstag, 23. Februar, ist die Premiere. Für die zehn Aufführungen werden über 3200 Zuschauer erwartet.

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Pressebericht NLZ
Der Artikel zu "Notre Dames Kinder"
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Rise & Shine

Im März 2013 gestaltete das ZJSO in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Jugendkulturprojekten das musikalische Programm der grossen Osternachtsmesse in der Hofkirche Luzern. Rund 100 Jugendliche spielten unter dem Motto "Rise & Shine" vor überfüllter Kirche geistliche Werke von Dvorak, Mozart und Franck. 

Beathoven

Im November 2012 gab das ZJSO sein grosses Debüt in Zug und Luzern. Zusammen mit HipHop-Künstlerin Steff la Cheffe und der jungen Ausnahmepianistin Marija Bokor spielte das ZJSO vor rund 1000 Zuschauern aus allen Generationen das Programm "Beathoven" mit Werken von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Steff la Cheffe. - Zum Einstieg präsentierte das ZJSO zusammen mit der Beatbox-Vizeweltmeisterin eine Bearbeitung der Beethoven Egmont-Ouvertüre für Beatbox und Orchester.

Nobody's Perfect

Januar/Februar 2012: Der Verein Musical Fever bietet mit «Nobody’s Perfect» temperamentvolle Unterhaltung. Die Premiere riss alle mit.

Die Erzählerin (Leonie Thomas) nimmt das Publikum in der Aula der Kanti Alpenquai mit auf eine Zeitreise ins Chicago von 1925: «Jazz ist überall. Wie auch der Whiskey, obwohl der verboten ist.» Das Bühnenbau-Team schuf eine echt anrüchige Spelunke, wo die Puppen tanzen und die Mafia ihre schmutzigen Geschäfte abwickelt.

Moulin Rouge

Januar/Februar 2011:

Paris, 1899: Der erste Sommer der Liebe flirrt über dem berühmt-berüchtigten Quartier Montmartre. Am Puls der Zeit treffen sich Artisten, Lebenskenner und Liebeskünstler im Revuetheater Moulin Rouge. Dort werden Nächte durchtanzt, grosse Ideale angestrebt und Absinth in rauen Mengen genossen.

 

Dies war mein allererstes Projekt mit dem Musical Fever. Die Zeit, die ich mit diesem Verein erleben durfte, werde ich nie vergessen und sie hat meine Entscheidung zum Musikstudium auf jeden Fall beeinflusst! Ich freue mich auf viele weitere Projekte dieser Gruppe.